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<title>Geschichte des Computers</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Geschichte des Computers</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Geschichte des <a href="Computer" title="Computer">Computers</a></b> reicht zurück bis in die <a href="Antike" title="Antike">Antike</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Vorläufer_des_modernen_Computers"><span id="Die_Vorl.C3.A4ufer_des_modernen_Computers"></span>Die Vorläufer des modernen Computers</h3></div>
<p>Die moderne <a href="Rechnertechnik" title="Rechnertechnik">Computertechnologie</a>, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich im Vergleich zu anderen Elektrogeräten der Neuzeit sehr schnell. Die Geschichte der Entwicklung des <a href="Computer" title="Computer">Computers</a> an sich jedoch reicht zurück bis in die Antike und umfasst deutlich mehr, als nur die modernen Computertechnologien oder mechanischen bzw. elektrischen Hilfsmittel (<a href="Rechenmaschine" title="Rechenmaschine">Rechenmaschinen</a> oder <a href="Hardware" title="Hardware">Hardware</a>). Sie umfasst z. B. auch die Entwicklung von <a href="Zahlensystem" title="Zahlensystem">Zahlensystemen</a> und Rechenmethoden, die etwa für einfache Schreibgeräte auf Papier und Tafeln entwickelt wurden. Im Folgenden wird versucht, einen Überblick über diese Entwicklungen zu geben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zahlen_und_Ziffern_als_Grundlage_der_Computergeschichte">Zahlen und Ziffern als Grundlage der Computergeschichte</h4></div>
<p>Das Konzept der <a href="Zahl" title="Zahl">Zahlen</a> lässt sich auf keine konkreten Wurzeln zurückführen und hat sich wahrscheinlich mit den ersten Notwendigkeiten der <a href="Kommunikation" title="Kommunikation">Kommunikation</a> zwischen zwei Individuen entwickelt. Man findet in allen bekannten <a href="Sprache" title="Sprache">Sprachen</a> mindestens für die Zahlen <a href="Eins" title="Eins">eins</a> und <a href="Zwei" title="Zwei">zwei</a> Entsprechungen.
</p><p>Als Weiterentwicklung ist der Übergang von der reinen Anzahlbenennung zum Gebrauch <a href="Mathematik" title="Mathematik">mathematischer</a> <a href="Grundrechenart" title="Grundrechenart">Rechenoperationen</a> wie <a href="Addition" title="Addition">Addition</a>, <a href="Subtraktion" title="Subtraktion">Subtraktion</a>, <a href="Multiplikation" title="Multiplikation">Multiplikation</a> und <a href="Division_(Mathematik)" title="Division (Mathematik)">Division</a> anzusehen; auch <a href="Quadratzahl" title="Quadratzahl">Quadratzahlen</a> und <a href="Quadratwurzel" title="Quadratwurzel">Quadratwurzel</a> sind hierunter zu fassen. Diese Operationen wurden formalisiert (in <a href="Formel" title="Formel">Formeln</a> dargestellt) und dadurch überprüfbar. Daraus entwickelten sich dann weiterführende Betrachtungen, etwa die von <a href="Euklid" title="Euklid">Euklid</a> entwickelte Darstellung des <a href="Gr%C3%B6%C3%9Fter_gemeinsamer_Teiler" title="Größter gemeinsamer Teiler">größten gemeinsamen Teilers</a>.
</p><p>Im Mittelalter erreichte das ursprünglich aus Indien stammende <a href="Arabische_Zahlschrift" title="Arabische Zahlschrift">arabische Zahlensystem</a> Europa und erlaubte eine größere Systematisierung bei der Arbeit mit Zahlen. Es erlaubte die Darstellung von Zahlen, Ausdrücken und Formeln auf <a href="Papier" title="Papier">Papier</a> und die Tabellierung von mathematischen Funktionen wie der Quadratwurzel, des einfachen <a href="Logarithmus" title="Logarithmus">Logarithmus</a> und <a href="Trigonometrie" title="Trigonometrie">trigonometrischer</a> Funktionen. Zur Zeit der Arbeiten von <a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a> war Papier und <a href="Velinpapier" title="Velinpapier">Velin</a> eine bedeutende Ressource für Rechenaufgaben und ist dies bis in die heutige Zeit geblieben, in der Forscher wie <a href="Enrico_Fermi" title="Enrico Fermi">Enrico Fermi</a> seitenweise Papier mit mathematischen Berechnungen füllten und <a href="Richard_Feynman" title="Richard Feynman">Richard Feynman</a> jeden mathematischen Schritt mit der Hand bis zur Lösung berechnete, obwohl es zu seiner Zeit bereits programmierbare Rechner gab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Frühe_Entwicklung_von_Rechenmaschinen_und_-hilfsmitteln"><span id="Fr.C3.BChe_Entwicklung_von_Rechenmaschinen_und_-hilfsmitteln"></span>Frühe Entwicklung von Rechenmaschinen und -hilfsmitteln</h4></div>
<p>Das früheste Gerät, das in rudimentären Ansätzen mit einem heutigen Computer verglichen werden kann, ist der <a href="Abakus_(Rechentafel)" class="mw-redirect" title="Abakus (Rechentafel)">Abakus</a>, eine mechanische <a href="Rechenhilfsmittel" title="Rechenhilfsmittel">Rechenhilfe</a>, die vermutlich um 1100 v. Chr. im indochinesischen Kulturraum erfunden wurde. Der Abakus wurde bis ins 17. Jahrhundert benutzt und dann durch die ersten <a href="Rechenmaschine" title="Rechenmaschine">Rechenmaschinen</a> ersetzt. In einigen Regionen der Welt wird der Abakus auch heute noch immer verwendet. Einem ähnlichen Zweck diente auch das Rechenbrett des <a href="Pythagoras_von_Samos" class="mw-redirect" title="Pythagoras von Samos">Pythagoras</a>.
</p>
<p>Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde mit dem <a href="Mechanismus_von_Antikythera" title="Mechanismus von Antikythera">Räderwerk von Antikythera</a> die erste Rechenmaschine erfunden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Gerät diente vermutlich für astronomische Berechnungen und funktionierte mit einem <a href="Differentialgetriebe" title="Differentialgetriebe">Differentialgetriebe</a>.
</p><p>Mit dem Untergang der Antike kam der technische Fortschritt in Mittel- und Westeuropa fast zum Stillstand und in den Zeiten der Völkerwanderung ging viel Wissen verloren (so beispielsweise auch das Räderwerk von Antikythera, das erst 1902 wiederentdeckt wurde) oder wurde nur noch im oströmischen Reichsteil bewahrt. Die muslimischen Eroberer der oströmischen Provinzen und schließlich Ost-Roms (<a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Konstantinopel</a>) nutzten dieses Wissen und entwickelten es weiter. Durch die Kreuzzüge und spätere Handelskontakte zwischen Abend- und Morgenland sowie die muslimische Herrschaft auf der iberischen Halbinsel, sickerte antikes Wissen und die darauf aufbauenden arabischen Erkenntnisse langsam wieder nach West- und Mitteleuropa ein. Ab der <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> begann sich der Motor des technischen Fortschritts wieder langsam zu drehen und beschleunigte fortan – und dies tut er bis heute.
</p>
<p>1614 publizierte <a href="John_Napier" title="John Napier">John Napier</a> seine <a href="Logarithmentafel" title="Logarithmentafel">Logarithmentafel</a>. Mitentdecker der Logarithmen ist <a href="Jost_B%C3%BCrgi" title="Jost Bürgi">Jost Bürgi</a>. 1623 baute <a href="Wilhelm_Schickard" title="Wilhelm Schickard">Wilhelm Schickard</a> die erste <a href="Vier-Spezies-Maschine" title="Vier-Spezies-Maschine">Vier-Spezies-Maschine</a> mit getrennten Werken für Addition/Subtraktion und Multiplikation/Division und damit den ersten mechanischen Rechner, wodurch er zum „Vater der Computerära“ wurde. Seine Konstruktion basierte auf dem Zusammenspiel von <a href="Zahnrad" title="Zahnrad">Zahnrädern</a>, die im Wesentlichen aus dem Bereich der <a href="Uhrmacher" title="Uhrmacher">Uhrmacherkunst</a> stammten und dort genutzt wurden, wodurch seine Maschine den Namen „Rechenuhr“ erhielt. Ein weiteres Exemplar war für <a href="Johannes_Kepler" title="Johannes Kepler">Johannes Keplers</a> astronomische Berechnungen bestimmt, verbrannte aber halbfertig. Schickards eigenes Gerät ist verschollen.
</p><p>1642 folgte <a href="Blaise_Pascal" title="Blaise Pascal">Blaise Pascal</a> mit seiner Zweispezies-Rechenmaschine, der <a href="Pascaline" title="Pascaline">Pascaline</a>. 1668 entwickelte <a href="Samuel_Morland" title="Samuel Morland">Samuel Morland</a> eine Rechenmaschine, die erstmals nicht dezimal addierte, sondern auf das englische Geldsystem abgestimmt war. 1673 baute <a href="Gottfried_Wilhelm_Leibniz" title="Gottfried Wilhelm Leibniz">Gottfried Wilhelm Leibniz</a> seine erste Vierspezies-Maschine und erfand 1703 (erneut) das binäre Zahlensystem (<a href="Dualsystem" title="Dualsystem">Dualsystem</a>), das später die Grundlage für die <a href="Digitalrechner" title="Digitalrechner">Digitalrechner</a> und darauf aufbauend die <a href="Digitale_Revolution" title="Digitale Revolution">digitale Revolution</a> wurde.
</p>
<p>1805 nutzte <a href="Joseph-Marie_Jacquard" title="Joseph-Marie Jacquard">Joseph-Marie Jacquard</a> <a href="Lochkarte" title="Lochkarte">Lochkarten</a>, um <a href="Webstuhl" title="Webstuhl">Webstühle</a> zu steuern. 1820 baute <a href="Charles_Xavier_Thomas_de_Colmar" title="Charles Xavier Thomas de Colmar">Charles Xavier Thomas de Colmar</a> das „<a href="Arithmometer" title="Arithmometer">Arithmometer</a>“, den ersten Rechner, der in Massenproduktion hergestellt wurde und somit den Computer für Großunternehmen erschwinglich machte. <a href="Charles_Babbage" title="Charles Babbage">Charles Babbage</a> entwickelte von 1820 bis 1822 die <a href="Differenzmaschine" title="Differenzmaschine">Differenzmaschine</a> (englisch <i>Difference Engine</i>) und 1837 die <a href="Analytical_Engine" title="Analytical Engine">Analytical Engine</a>, konnte sie aber aus Geldmangel nicht bauen. 1843 bauten Edvard und <a href="George_Scheutz" class="mw-redirect" title="George Scheutz">George Scheutz</a> in <a href="Stockholm" title="Stockholm">Stockholm</a> den ersten mechanischen Computer nach den Ideen von Babbage. Im gleichen Jahr entwickelte <a href="Ada_Lovelace" title="Ada Lovelace">Ada Lovelace</a> eine Methode zur Programmierung von Computern nach dem Babbage-System und schrieb damit das erste Computerprogramm. 1890 wurde die US-Volkszählung mit Hilfe des <a href="Lochkarte#Hollerith-Lochkarte" title="Lochkarte">Lochkartensystems</a> von <a href="Herman_Hollerith" title="Herman Hollerith">Herman Hollerith</a> durchgeführt. 1912 baute <a href="Torres_y_Quevedo" class="mw-redirect" title="Torres y Quevedo">Torres y Quevedo</a> eine <a href="Schach" title="Schach">Schach</a>maschine, die mit König und Turm einen König matt setzen konnte, und somit den ersten Spielcomputer.
</p><p>Mechanische Rechner wie die darauf folgenden <a href="Addierer" class="mw-redirect" title="Addierer">Addierer</a>, der <a href="Comptometer" title="Comptometer">Comptometer</a>, der Monroe-Kalkulator, die <a href="Curta" title="Curta">Curta</a> und der Addo-X wurden bis in die 1970er Jahre genutzt. Diese Rechner nutzten alle das <a href="Dezimalsystem" title="Dezimalsystem">Dezimalsystem</a>. Dies galt sowohl für die Rechner von Charles Babbage um 1800 wie auch für den <a href="ENIAC" title="ENIAC">ENIAC</a> von 1945, den ersten <i>vollelektronischen</i> Universalrechner überhaupt.
</p><p>Es wurden jedoch auch nichtmechanische Rechner gebaut, wie der <a href="Wasserintegrator" title="Wasserintegrator">Wasserintegrator</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Von_1935_über_die_Zuse_Z1_bis_zur_Turing-Bombe"><span id="Von_1935_.C3.BCber_die_Zuse_Z1_bis_zur_Turing-Bombe"></span>Von 1935 über die Zuse Z1 bis zur Turing-Bombe</h4></div>
<p>1935 stellten <a href="IBM" title="IBM">IBM</a> die <i>IBM 601</i> vor, eine Lochkartenmaschine, die eine Multiplikation pro Sekunde durchführen konnte. Es wurden ca. 1500 Exemplare verkauft. 1937 meldete <a href="Konrad_Zuse" title="Konrad Zuse">Konrad Zuse</a> zwei Patente an, die bereits alle Elemente der so genannten <a href="Von-Neumann-Architektur" title="Von-Neumann-Architektur">Von-Neumann-Architektur</a> beschreiben. Im selben Jahr baute <a href="John_Atanasoff" title="John Atanasoff">John Atanasoff</a> zusammen mit dem Doktoranden Clifford Berry einen der ersten Digitalrechner, den <a href="Atanasoff-Berry-Computer" title="Atanasoff-Berry-Computer">Atanasoff-Berry-Computer</a>, und <a href="Alan_Turing" title="Alan Turing">Alan Turing</a> publizierte einen Artikel, der die <a href="Turingmaschine" title="Turingmaschine">Turingmaschine</a>, ein abstraktes Modell zur Definition des Algorithmusbegriffs, beschreibt.
</p><p>1938 stellte Konrad Zuse die <a href="Zuse_Z1" class="mw-redirect" title="Zuse Z1">Zuse Z1</a> fertig, einen frei programmierbaren mechanischen Rechner, der allerdings aufgrund von Problemen mit der Fertigungspräzision nie voll funktionstüchtig war. Die Z1 verfügte bereits über Gleitkommarechnung. Sie wurde im Krieg zerstört und später nach Originalplänen neu gefertigt, die Teile wurden auf modernen Fräs- und Drehbänken hergestellt. Dieser Nachbau der Z1, der im <a href="Deutsches_Technikmuseum_Berlin" class="mw-redirect" title="Deutsches Technikmuseum Berlin">Deutschen Technikmuseum</a> in Berlin steht, ist mechanisch voll funktionsfähig und hat eine Rechengeschwindigkeit von 1 <a href="Hertz_(Einheit)" title="Hertz (Einheit)">Hz</a>, vollzieht also eine Rechenoperation pro Sekunde. Ebenfalls 1938 publizierte <a href="Claude_Shannon" title="Claude Shannon">Claude Shannon</a> einen Artikel darüber, wie man symbolische Logik mit <a href="Relais" title="Relais">Relais</a> implementieren kann. (<a href="#Literatur">Lit.</a>: Shannon 1938)
</p><p>Während des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> gab Alan Turing die entscheidenden Hinweise zur <a href="Entzifferung" title="Entzifferung">Entzifferung</a> der <a href="Enigma_(Maschine)" title="Enigma (Maschine)">Enigma</a>-Codes und baute dafür einen speziellen mechanischen Rechner, <a href="Turing-Bombe" title="Turing-Bombe">Turing-Bombe</a> genannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_des_modernen_turingmächtigen_Computers"><span id="Entwicklung_des_modernen_turingm.C3.A4chtigen_Computers"></span>Entwicklung des modernen turingmächtigen Computers</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bis_zum_Ende_des_Zweiten_Weltkrieges">Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges</h4></div>
<p>Ebenfalls im Krieg (1941) baute Konrad Zuse die erste funktionstüchtige programmgesteuerte binäre Rechenmaschine, bestehend aus einer großen Zahl von Relais, die <a href="Zuse_Z3" title="Zuse Z3">Zuse Z3</a>. Wie 1998 bewiesen werden konnte, war die Z3 <a href="Turing-Vollst%C3%A4ndigkeit" title="Turing-Vollständigkeit">turingmächtig</a> und damit außerdem die erste Maschine, die – im Rahmen des verfügbaren Speicherplatzes – beliebige Algorithmen automatisch ausführen konnte. Aufgrund dieser Eigenschaften wird sie oft als erster funktionsfähiger Computer der Geschichte betrachtet.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die nächsten Digitalrechner waren der in den USA gebaute <a href="Atanasoff-Berry-Computer" title="Atanasoff-Berry-Computer">Atanasoff-Berry-Computer</a> (Inbetriebnahme 1941) und die britische <a href="Colossus" title="Colossus">Colossus</a> (1941). Sie dienten speziellen Aufgaben und waren nicht turingmächtig. Auch Maschinen auf analoger Basis wurden entwickelt.
</p>
<p>Auf das Jahr 1943 wird auch die angeblich von IBM-Chef <a href="Thomas_J._Watson" title="Thomas J. Watson">Thomas J. Watson</a> stammende Aussage „Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern.“ datiert. Im selben Jahr stellte <a href="Tommy_Flowers" title="Tommy Flowers">Tommy Flowers</a> mit seinem Team in <a href="Bletchley_Park" title="Bletchley Park">Bletchley Park</a> den ersten „Colossus“ fertig. 1944 erfolgte die Fertigstellung des ASCC (Automatic Sequence Controlled Computer, „<a href="Mark_I_(Computer)" title="Mark I (Computer)">Mark I</a>“ durch <a href="Howard_H._Aiken" class="mw-redirect" title="Howard H. Aiken">Howard H. Aiken</a>) und das Team um Reinold Weber stellte eine Entschlüsselungsmaschine für das Verschlüsselungsgerät <a href="M-209" title="M-209">M-209</a> der <a href="Streitkr%C3%A4fte_der_Vereinigten_Staaten" title="Streitkräfte der Vereinigten Staaten">US-Streitkräfte</a> fertig.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zuse hatte schließlich bis März 1945 seine am 21. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstörte Z3 durch die deutlich verbesserte <a href="Zuse_Z4" title="Zuse Z4">Zuse Z4</a> ersetzt, den damals einzigen <a href="Turingm%C3%A4chtig" class="mw-redirect" title="Turingmächtig">turingmächtigen</a> Computer in Europa, der von 1950 bis 1955 als zentraler Rechner der <a href="ETH_Z%C3%BCrich" title="ETH Zürich">ETH Zürich</a> genutzt wurde.
</p><p><span id="Eigenschaften_der_ersten_f.C3.BCnf_Digitalrechner"></span><span id="Eigenschaften_der_ersten_fünf_Digitalrechner"></span>
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th><a href="Computer" title="Computer">Computermodell</a></th>
<th>Land</th>
<th>Inbetriebnahme</th>
<th><a href="Gleitkommazahl" title="Gleitkommazahl">Gleitkomma-<br>arithmetik</a></th>
<th><a href="Dualsystem" title="Dualsystem"> Binär</a></th>
<th><a href="Elektronik" title="Elektronik"> Elektronisch</a></th>
<th><a href="Computerprogramm" title="Computerprogramm"> Programmierbar</a></th>
<th><a href="Turing-Vollst%C3%A4ndigkeit" title="Turing-Vollständigkeit">Turingmächtig</a>
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Zuse_Z3" title="Zuse Z3">Zuse Z3</a></td>
<td>Deutschland</td>
<td>Mai 1941</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja, mittels Lochstreifen</td>
<td class="hintergrundfarbe8" style="text-align:center;">über Umwege, nie genutzt
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Atanasoff-Berry-Computer" title="Atanasoff-Berry-Computer">Atanasoff-Berry-Computer</a></td>
<td>USA</td>
<td>Sommer 1941</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Colossus" title="Colossus">Colossus</a></td>
<td>UK</td>
<td>1943</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe8" style="text-align:center;">Teilweise, durch Neuverkabelung</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Mark_I_(Computer)" title="Mark I (Computer)">Mark I</a></td>
<td>USA</td>
<td>1944</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja, mittels Lochstreifen</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2"><a href="Zuse_Z4" title="Zuse Z4">Zuse Z4</a></td>
<td rowspan="2">Deutschland</td>
<td>März 1945</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja, mittels Lochstreifen</td>
<td class="hintergrundfarbe8" style="text-align:center;">keine bedingte Sprunganweisung
</td></tr>
<tr>
<td>um 1950</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja, mittels Lochstreifen</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2"><a href="ENIAC" title="ENIAC">ENIAC</a></td>
<td rowspan="2">USA</td>
<td>1946</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe8" style="text-align:center;">Teilweise, durch Neuverkabelung</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja
</td></tr>
<tr>
<td>1948</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe7" style="text-align:center;">Nein</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja, mittels Widerstandsmatrix</td>
<td class="hintergrundfarbe9" style="text-align:center;">Ja
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Nachkriegszeit">Nachkriegszeit</h4></div>
<p>Das Ende des Zweiten Weltkriegs erlaubte es, dass Europäer und Amerikaner von ihren Fortschritten gegenseitig wieder Kenntnis erlangten. Im Jahr 1946 wurde der <a href="Electronical_Numerical_Integrator_and_Computer" class="mw-redirect" title="Electronical Numerical Integrator and Computer">Electronical Numerical Integrator and Computer</a> (ENIAC) unter der Leitung von <a href="John_Presper_Eckert" title="John Presper Eckert">John Eckert</a> und <a href="John_William_Mauchly" title="John William Mauchly">John Mauchly</a> entwickelt und an der Moore School of Electrical Engineering der Universität von Pennsylvania gebaut. Der ENIAC verfügte über 20 elektronische Register, 3 Funktionstafeln als Festspeicher und bestand aus 18.000 Röhren sowie 1.500 Relais.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der ENIAC ist der erste vollelektronische digitale <a href="Universalrechner" title="Universalrechner">Universalrechner</a> (Konrad Zuses Z3 verwendete 1941 noch Relais, war also nicht vollelektronisch). 1947 baute <a href="IBM" title="IBM">IBM</a> den <a href="Selective_Sequence_Electronic_Calculator" title="Selective Sequence Electronic Calculator">Selective Sequence Electronic Calculator</a> (SSEC), einen Hybridcomputer mit <a href="Elektronenr%C3%B6hre" title="Elektronenröhre">Röhren</a> und mechanischen <a href="Relais" title="Relais">Relais</a> und die <a href="Association_for_Computing_Machinery" title="Association for Computing Machinery">Association for Computing Machinery</a> (ACM) wurde als erste wissenschaftliche Gesellschaft für <a href="Informatik" title="Informatik">Informatik</a> gegründet. Im gleichen Jahr wurde auch der erste <a href="Transistor" title="Transistor">Transistor</a> realisiert, der heute aus der modernen Technik nicht mehr weggedacht werden kann. Die maßgeblich an der Erfindung beteiligten <a href="William_B._Shockley" class="mw-redirect" title="William B. Shockley">William B. Shockley</a>, <a href="John_Bardeen" title="John Bardeen">John Bardeen</a> und <a href="Walter_Brattain" class="mw-redirect" title="Walter Brattain">Walter Brattain</a> erhielten 1956 den <a href="Nobelpreis" title="Nobelpreis">Nobelpreis</a> für Physik. In die späten 1940er Jahre fällt auch der Bau des <a href="Electronic_Discrete_Variable_Automatic_Computer" title="Electronic Discrete Variable Automatic Computer">Electronic Discrete Variable Automatic Computer</a> (EDVAC), der erstmals die <a href="Von-Neumann-Architektur" title="Von-Neumann-Architektur">Von-Neumann-Architektur</a> implementierte.
</p><p>Im Jahr 1949 stellte <a href="Edmund_Berkeley" title="Edmund Berkeley">Edmund C. Berkeley</a>, Begründer der ACM, mit „<a href="Simon_(Computer)" title="Simon (Computer)">Simon</a>“ den ersten digitalen, programmierbaren Computer für den Heimgebrauch vor. Er bestand aus 50 Relais und wurde in Gestalt von Bauplänen vertrieben, von denen in den ersten zehn Jahren ihrer Verfügbarkeit über 400 Exemplare verkauft wurden. Im selben Jahr stellte <a href="Maurice_Wilkes" class="mw-redirect" title="Maurice Wilkes">Maurice Wilkes</a> mit seinem Team in Cambridge den <a href="Electronic_Delay_Storage_Automatic_Calculator" title="Electronic Delay Storage Automatic Calculator">Electronic Delay Storage Automatic Calculator</a> (EDSAC) vor; basierend auf <a href="John_von_Neumann" title="John von Neumann">John von Neumanns</a> EDVAC ist es der erste Rechner, der vollständig speicherprogrammierbar war. Ebenfalls 1949 besichtigte der Schweizer Mathematikprofessor <a href="Eduard_Stiefel" title="Eduard Stiefel">Eduard Stiefel</a> die in einem Pferdestall in <a href="Hopferau" title="Hopferau">Hopferau</a> aufgestellte <a href="Zuse_Z4" title="Zuse Z4">Zuse Z4</a> und finanzierte die gründliche Überholung der Maschine durch die <a href="Zuse_KG" title="Zuse KG">Zuse KG</a>, bevor sie an die <a href="ETH_Z%C3%BCrich" title="ETH Zürich">ETH Zürich</a> ausgeliefert wurde und dort in Betrieb ging.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="1950er">1950er</h4></div>
<p>In den 1950er Jahren setzte die Produktion kommerzieller (Serien-)Computer ein. Unter der Leitung von <a href="Alwin_Walther" title="Alwin Walther">Alwin Walther</a> wurde am Institut für Praktische Mathematik (IPM) der TH Darmstadt ab 1951 der <a href="Darmst%C3%A4dter_Elektronischer_Rechenautomat" title="Darmstädter Elektronischer Rechenautomat">DERA</a> (Darmstädter Elektronischer Rechenautomat) erbaut. <a href="Remington_Rand" title="Remington Rand">Remington Rand</a> baute 1951 ihren ersten kommerziellen Röhrenrechner, den <a href="UNIVAC_I" title="UNIVAC I">UNIVersal Automatic Computer I</a> (UNIVAC I) und 1955 bei <a href="Bell_Laboratories" title="Bell Laboratories">Bell Labs</a> für die <a href="United_States_Air_Force" title="United States Air Force">US Air Force</a> nimmt der von Jean Howard Felker und L.C. Brown (Charlie Braun) gebaute <a href="TRADIC" title="TRADIC">TRansistorized Airborne DIgital Computer</a> (TRADIC) den ersten Computer der Welt, der komplett mit Transistoren statt <a href="Elektronenr%C3%B6hre" title="Elektronenröhre">Röhren</a> bestückt war den Betrieb auf; im gleichen Jahr begann <a href="Heinz_Zemanek" title="Heinz Zemanek">Heinz Zemanek</a> mit der Konstruktion des ersten auf europäischem Festland gebauten Transistorrechners, des <a href="Mail%C3%BCfterl" title="Mailüfterl">Mailüfterls</a>, das er 1958 der Öffentlichkeit vorstellte.
</p><p>Am 30. Dezember 1954<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vollendet die <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> mit der „<a href="OPREMA" title="OPREMA">OPtik-REchen-MAschine</a>“ (OPREMA) den Bau ihres ersten Computers mit Hilfe von Relais, der zunächst als Doppelrechner aus zwei identischen Systemen redundant ausgelegt wurde. Als klar war, dass die Maschinen stabil arbeiteten, wurden sie in zwei unabhängige Rechner getrennt. Programmierung und Zahleneingabe wurden per Stecktafel vorgenommen, die Ausgabe erfolgte über eine Schreibmaschine.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1956 tauchte der Begriff „Computer“ erstmals in der DDR-Presse auf, nämlich im Zusammenhang mit dem <a href="ENIAC" title="ENIAC">Eniac</a>-„Rechenautomaten“, dessen Akronym für „Electronic Numerical Integrator and Computer“ stand.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Geläufig wurde der Begriff erst Mitte der 1960er Jahre.
</p><p>1956 nahm die ETH Zürich ihre <a href="ERMETH" title="ERMETH">ERMETH</a> in Betrieb und IBM fertigte das <a href="IBM_305_RAMAC" title="IBM 305 RAMAC">erste Magnetplattensystem</a> (Random Access Method of Accounting and Control (RAMAC)). Ab 1958 wurde die <a href="Electrologica_X1" title="Electrologica X1">Electrologica X1</a> als volltransistorisierter Serienrechner gebaut. Noch im selben Jahr stellte die Polnische Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Laboratorium für mathematische Apparate unter der Leitung von Romuald Marczynski den ersten polnischen Digital Computer „XYZ“ vor. Vorgesehenes Einsatzgebiet war die Nuklearforschung. 1959 begann <a href="Siemens" title="Siemens">Siemens</a> mit der Auslieferung des <a href="Siemens_2002" title="Siemens 2002">Siemens 2002</a>, ihres ersten in Serie gefertigten und vollständig auf Basis von Transistoren hergestellten Computers.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="1960er">1960er</h4></div>
<p><a href="1960er" title="1960er">1960</a> baute IBM den <a href="IBM_1401" title="IBM 1401">IBM 1401</a>, einen transistorisierten Rechner mit Magnetbandsystem, und <a href="Digital_Equipment_Corporation" title="Digital Equipment Corporation">DECs</a> (Digital Equipment Corporation) erster <a href="Minicomputer" class="mw-redirect" title="Minicomputer">Minicomputer</a>, die <a href="PDP-1" title="PDP-1">PDP-1</a> (Programmierbarer Datenprozessor) erscheint. 1962 lieferte die <a href="Telefunken_AG" class="mw-redirect" title="Telefunken AG">Telefunken AG</a> die ersten <a href="TR_4_(Rechner)" title="TR 4 (Rechner)">TR 4</a> aus. 1964 baute DEC den Minicomputer <a href="PDP-8" title="PDP-8">PDP-8</a> für unter 20.000 Dollar.
</p><p>1964 definierte IBM die erste Computerarchitektur <a href="S/360" class="mw-redirect" title="S/360">S/360</a>, womit Rechner verschiedener Leistungsklassen denselben Code ausführen konnten und bei <a href="Texas_Instruments" title="Texas Instruments">Texas Instruments</a> wurde der erste „<a href="Integrierter_Schaltkreis" title="Integrierter Schaltkreis">integrierte Schaltkreis</a>“ (IC) entwickelt. 1965 stellte das Moskauer Institut für Präzisionsmechanik und Computertechnologie unter der Leitung seines Chefentwicklers Sergej Lebedjew mit dem <a href="BESM_(Computer)" title="BESM (Computer)">BESM-6</a> den ersten exportfähigen Großcomputer der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">UdSSR</a> vor. BESM-6 wurde ab 1967 mit <a href="Betriebssystem" title="Betriebssystem">Betriebssystem</a> und Compiler ausgeliefert und bis 1987 gebaut. 1966 erschien dann auch noch mit <a href="D4a" title="D4a">D4a</a> ein 33-Bit-Auftischrechner der <a href="Technische_Universit%C3%A4t_Dresden" title="Technische Universität Dresden">TU Dresden</a>.
</p>
<p>Der erste frei programmierbare Tischrechner der Welt, der „<a href="Olivetti_Programma_101" title="Olivetti Programma 101">Programma 101</a>“ von der Firma <a href="Olivetti" title="Olivetti">Olivetti</a>,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erschien 1965 für einen Preis von $3,200<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (was auf das Jahr 2017 bezogen $24,746<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> entspricht).
</p>
<p>1968 bewarb <a href="Hewlett-Packard" class="mw-redirect" title="Hewlett-Packard">Hewlett-Packard</a> (HP) den <a href="HP-9100A" class="mw-redirect" title="HP-9100A">HP-9100A</a> in der Science-Ausgabe vom 4. Oktober 1968 als „personal computer“, obgleich diese Bezeichnung nichts mit dem zu tun hat, was seit Mitte der 1970er Jahre bis heute unter einem <a href="Personal_Computer" title="Personal Computer">Personal Computer</a> verstanden wird. Die 1968 entstandene <a href="Nixdorf_Computer_AG" class="mw-redirect" title="Nixdorf Computer AG">Nixdorf Computer AG</a> erschloss zunächst in Deutschland und Europa, später auch in Nordamerika, einen neuen Computermarkt: die <a href="Mittlere_Datentechnik" title="Mittlere Datentechnik">Mittlere Datentechnik</a> bzw. die dezentrale <a href="Elektronische_Datenverarbeitung" title="Elektronische Datenverarbeitung">elektronische Datenverarbeitung</a>. Massenhersteller wie <a href="IBM" title="IBM">IBM</a> setzten weiterhin auf Großrechner und zentralisierte Datenverarbeitung, wobei Großrechner für <a href="Kleine_und_mittlere_Unternehmen" title="Kleine und mittlere Unternehmen">kleine und mittlere Unternehmen</a> schlicht zu teuer waren und die Großhersteller den Markt der Mittleren Datentechnik nicht bedienen konnten. Nixdorf stieß in diese Marktnische mit dem modular aufgebauten <a href="Nixdorf_820" class="mw-redirect" title="Nixdorf 820">Nixdorf 820</a> vor, brachte dadurch den Computer direkt an den Arbeitsplatz und ermöglichte kleinen und mittleren Betrieben die Nutzung der elektronischen Datenverarbeitung zu einem erschwinglichen Preis. Im Dezember 1968 stellten <a href="Douglas_C._Engelbart" title="Douglas C. Engelbart">Douglas C. Engelbart</a> und <a href="William_English_(Ingenieur)" title="William English (Ingenieur)">William English</a> vom <a href="Stanford_Research_Institute" class="mw-redirect" title="Stanford Research Institute">Stanford Research Institute</a> (SRI) die erste <a href="Maus_(Computer)" class="mw-redirect" title="Maus (Computer)">Computermaus</a> vor, mangels sinnvoller Einsatzmöglichkeit (es gab noch keine grafischen Benutzeroberflächen) interessierte dies jedoch kaum jemanden. 1969 werden die ersten Computer per <a href="Internet" title="Internet">Internet</a> verbunden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="1970er">1970er</h4></div>
<p>Mit der Erfindung des serienmäßig produzierbaren <a href="Mikroprozessor" title="Mikroprozessor">Mikroprozessors</a> wurden die Computer immer kleiner, leistungsfähiger und preisgünstiger. Doch noch wurde das Potential der Computer verkannt. So sagte noch 1977 <a href="Ken_Olson" class="mw-redirect" title="Ken Olson">Ken Olson</a>, Präsident und Gründer von DEC: „Es gibt keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben wollte.“
</p>
<p>Im Jahr 1971 war es der Hersteller <a href="Intel" title="Intel">Intel</a>, der mit dem <a href="Intel_4004" title="Intel 4004">4004</a> den ersten in Serie gefertigten Mikroprozessor baute. Er bestand aus 2250 Transistoren. 1971 lieferte <a href="Telefunken" title="Telefunken">Telefunken</a> den <a href="TR_440" title="TR 440">TR 440</a> an das <a href="Deutsches_Rechenzentrum" title="Deutsches Rechenzentrum">Deutsche Rechenzentrum Darmstadt</a> sowie an die Universitäten Bochum und München. 1972 ging der Illiac IV, ein Supercomputer mit <a href="Array-Prozessor" class="mw-redirect" title="Array-Prozessor">Array-Prozessoren</a>, in Betrieb. 1973 erschien mit <a href="Xerox_Alto" title="Xerox Alto">Xerox Alto</a> der erste Computer mit Maus, <a href="Grafische_Benutzeroberfl%C3%A4che" title="Grafische Benutzeroberfläche">graphischer Benutzeroberfläche</a> (GUI) und eingebauter <a href="Ethernet" title="Ethernet">Ethernet</a>-Karte; und die französische Firma R2E begann mit der Auslieferung des <a href="Micral" title="Micral">Micral</a>. 1974 stellte HP mit dem <a href="HP-65" title="HP-65">HP-65</a> den ersten programmierbaren Taschenrechner vor und <a href="Motorola" class="mw-redirect" title="Motorola">Motorola</a> baute den 6800-Prozessor, währenddessen Intel den <a href="Intel_8080" title="Intel 8080">8080-Prozessor</a> fertigte. 1975 begann <a href="Micro_Instrumentation_and_Telemetry_Systems" title="Micro Instrumentation and Telemetry Systems">MITS</a> mit der Auslieferung des <a href="Altair_8800" title="Altair 8800">Altair 8800</a>. 1975 stellte <a href="IBM" title="IBM">IBM</a> mit der <a href="IBM_5100" title="IBM 5100">IBM 5100</a> den ersten tragbaren Computer vor. Eine Zeichenlänge von 8 Bit und die Einengung der (schon existierenden) Bezeichnung <a href="Byte" title="Byte">Byte</a> auf dieses Maß wurden in dieser Zeit geläufig.
</p><p>1975 <a href="Maestro_I" title="Maestro I">Maestro I</a> (ursprünglich Programm-Entwicklungs-Terminal-System PET) von <a href="Softlab" title="Softlab">Softlab</a> war weltweit die erste <a href="Integrierte_Entwicklungsumgebung" title="Integrierte Entwicklungsumgebung">Integrierte Entwicklungsumgebung</a> für Software. <a href="Maestro_I" title="Maestro I">Maestro I</a> wurde weltweit 22.000 Mal installiert, davon 6.000 Mal in der Bundesrepublik Deutschland. Maestro I war in den 1970er und 1980er Jahren führend auf diesem Gebiet.
</p>
<p>1976 entwickelte <a href="Zilog" title="Zilog">Zilog</a> den <a href="Z80" class="mw-redirect" title="Z80">Z80</a>-Prozessor und <a href="Apple_Computer" class="mw-redirect" title="Apple Computer">Apple Computer</a> stellte den <a href="Apple_I" title="Apple I">Apple I</a> vor, den weltweit <a href="Personal_Computer#Entwicklung" title="Personal Computer">ersten Personal Computer</a>,<sup id="cite_ref-Levy_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Levy-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Gröndahl_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gröndahl-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-iWoz_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-iWoz-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gefolgt 1977 vom <a href="Commodore_PET" class="mw-redirect" title="Commodore PET">Commodore PET</a> und dem Tandy <a href="TRS-80" title="TRS-80">TRS-80</a>. Der ebenfalls im Jahr 1977 veröffentlichte <a href="Apple_II" title="Apple II">Apple II</a> gilt bislang als letzter in Serie hergestellter Computer, der von einer einzelnen Person, <a href="Steve_Wozniak" title="Steve Wozniak">Steve Wozniak</a>, entworfen wurde.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1978 erschien die <a href="Virtual_Address_eXtension" title="Virtual Address eXtension">VAX-11/780</a> von DEC, eine Maschine speziell für <a href="Virtuelle_Speicherverwaltung" title="Virtuelle Speicherverwaltung">virtuelle Speicheradressierung</a>. Im gleichen Jahr stellte <a href="Intel" title="Intel">Intel</a> den <a href="8086" class="mw-redirect" title="8086">8086</a> vor, ein 16-Bit-Mikroprozessor; er ist der Urvater der noch heute gebräuchlichen <a href="X86-Prozessor" title="X86-Prozessor">x86-Prozessor</a>-Familie. 1979 schließlich startete <a href="Atari" title="Atari">Atari</a> den Verkauf seiner Rechnermodelle <a href="Atari_400" title="Atari 400">400</a> und <a href="Atari_800" title="Atari 800">800</a>. Revolutionär war bei diesen, dass mehrere <a href="Anwendungsspezifische_integrierte_Schaltung" title="Anwendungsspezifische integrierte Schaltung">ASIC-Chips</a> den Hauptprozessor entlasteten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="1980er">1980er</h4></div>
<p>Die 1980er waren die Blütezeit der <a href="Heimcomputer" title="Heimcomputer">Heimcomputer</a>, zunächst mit 8-Bit-Mikroprozessoren und einem <a href="Arbeitsspeicher" title="Arbeitsspeicher">Arbeitsspeicher</a> bis 64 <a href="Bin%C3%A4rpr%C3%A4fix" title="Binärpräfix">KiB</a> (<a href="Commodore_VC20" class="mw-redirect" title="Commodore VC20">Commodore VC20</a>, <a href="C64" class="mw-redirect" title="C64">C64</a>, <a href="Sinclair_ZX80" title="Sinclair ZX80">Sinclair ZX80</a>/<a href="Sinclair_ZX81" title="Sinclair ZX81">81</a>, <a href="Sinclair_ZX_Spectrum" title="Sinclair ZX Spectrum">Sinclair ZX Spectrum</a>, <a href="Amstrad_CPC" title="Amstrad CPC">Schneider/Amstrad CPC</a> 464/664, <a href="Atari_Heimcomputer" class="mw-redirect" title="Atari Heimcomputer">Atari XL/XE-Reihe</a>), später auch leistungsfähigere Modelle mit 16-Bit- (<a href="Texas_Instruments_TI-99/4A" title="Texas Instruments TI-99/4A">Texas Instruments TI-99/4A</a>) oder 16/32-Bit-Mikroprozessoren (z. B. <a href="Amiga" title="Amiga">Amiga</a>, <a href="Atari_ST" title="Atari ST">Atari ST</a>). Eine Eigenentwicklung von <a href="Siemens" title="Siemens">Siemens</a>, der <a href="Siemens_PC_16-10" title="Siemens PC 16-10">Siemens PC 16-10</a>, war dagegen mit einem Anfangspreis von 11.300 DM deutlich zu teuer.
</p><p>Das Unternehmen <a href="IBM" title="IBM">IBM</a> stellte 1981 den <a href="IBM-PC" class="mw-redirect" title="IBM-PC">IBM-PC</a> vor, legte die Grundkonstruktion offen und schuf einen informellen Industriestandard;<sup id="cite_ref-spiegel_Patalog_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-spiegel_Patalog-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sie definierten damit die bis heute aktuelle Geräteklasse der „<a href="IBM-PC-kompatibler_Computer" title="IBM-PC-kompatibler Computer">IBM-PC-kompatiblen Computer</a>“. Dank zahlreicher preiswerter Nachbauten und Fortführungen wurde diese Geräteklasse zu einer der erfolgreichsten Plattformen für den <a href="Personal_Computer" title="Personal Computer">Personal Computer</a>; die heute marktüblichen PCs mit <a href="Microsoft_Windows" title="Microsoft Windows">Windows</a>-Betriebssystem und <a href="X86-Prozessor" title="X86-Prozessor">x86-Prozessoren</a> beruhen auf der stetigen Weiterentwicklung des damaligen Entwurfs von IBM.
</p><p>1982 brachte Intel den <a href="Intel_80286" title="Intel 80286">80286</a>-Prozessor auf den Markt und <a href="Sun_Microsystems" title="Sun Microsystems">Sun Microsystems</a> entwickelte die <a href="Sun-1" title="Sun-1">Sun-1</a> <a href="Workstation" title="Workstation">Workstation</a>. Nach dem ersten Büro-Computer mit Maus, <a href="Apple_Lisa" title="Apple Lisa">Lisa</a>, der 1983 auf den Markt kam, wurde 1984 der <a href="Apple_Macintosh" class="mw-redirect" title="Apple Macintosh">Apple Macintosh</a> gebaut und setzte neue Maßstäbe für Benutzerfreundlichkeit. Die <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> konterte mit ihrem „Kronos 1“, einer Bastelarbeit des Rechenzentrums in <a href="Akademgorodok" title="Akademgorodok">Akademgorodok</a>. Im Januar 1985 stellte Atari den ST-Computer auf der <a href="Consumer_Electronics_Show" title="Consumer Electronics Show">Consumer Electronics Show</a> (CES) in <a href="Las_Vegas" title="Las Vegas">Las Vegas</a> vor. Im Juli produzierte <a href="Commodore_International" title="Commodore International">Commodore</a> den ersten Amiga-Heimcomputer. In <a href="Sibirien" title="Sibirien">Sibirien</a> wurde der „Kronos 2“ vorgestellt, der dann als „Kronos 2.6“ für vier Jahre in Serie ging. 1986 brachte Intel den <a href="80386" class="mw-redirect" title="80386">80386</a>-Prozessor auf den Markt, 1989 den <a href="80486" class="mw-redirect" title="80486">80486</a>. Ebenfalls 1986 präsentierte Motorola den 68030-Prozessor. Im gleichen Jahr stellte <a href="Acorn" title="Acorn">Acorn</a> den <a href="ARM-Architektur" title="ARM-Architektur">ARM2</a>-Prozessor fertig und setzte ihn im Folgejahr in <a href="Acorn_Archimedes" title="Acorn Archimedes">Acorn-Archimedes-Rechnern</a> ein. 1988 stellte <a href="NeXT" title="NeXT">NeXT</a> mit <a href="Steve_Jobs" title="Steve Jobs">Steve Jobs</a>, Mitgründer von <a href="Apple" title="Apple">Apple</a>, den gleichnamigen Computer vor.
</p><p>Die Computer-Fernvernetzung, deutsch „DFÜ“ (<a href="Datenfern%C3%BCbertragung" title="Datenfernübertragung">Datenfernübertragung</a>), über das <a href="Usenet" title="Usenet">Usenet</a> wurde an Universitäten und in diversen Firmen immer stärker benutzt. Auch Privatleute strebten nun eine Vernetzung ihrer Computer an; Mitte der 1980er Jahre entstanden <a href="Mailbox_(Computer)" title="Mailbox (Computer)">Mailboxnetze</a>, zusätzlich zum <a href="FidoNet" title="FidoNet">FidoNet</a> das <a href="Z-Netz" title="Z-Netz">Z-Netz</a> und das <a href="MausNet" title="MausNet">MausNet</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="1990er">1990er</h4></div>
<p>Die 1990er sind das Jahrzehnt des <a href="Internet" title="Internet">Internets</a> und des <a href="World_Wide_Web" title="World Wide Web">World Wide Web</a>. (<i>Siehe auch <a href="Geschichte_des_Internets" title="Geschichte des Internets">Geschichte des Internets</a>, <a href="Chronologie_des_Internets" title="Chronologie des Internets">Chronologie des Internets</a></i>) 1991 spezifizierte das AIM-Konsortium (Apple, IBM, Motorola) die <a href="PowerPC" title="PowerPC">PowerPC</a>-Plattform. 1992 stellte DEC die ersten Systeme mit dem 64-Bit-<a href="Alpha-Prozessor" title="Alpha-Prozessor">Alpha-Prozessor</a> vor. 1993 brachte Intel den <a href="Pentium" class="mw-redirect" title="Pentium">Pentium</a>-Prozessor auf den Markt, 1995 den <a href="Pentium_Pro" class="mw-redirect" title="Pentium Pro">Pentium Pro</a>. 1994 stellte <a href="Leonard_Adleman" title="Leonard Adleman">Leonard Adleman</a> mit dem <a href="TT-100" title="TT-100">TT-100</a> den ersten Prototyp eines <a href="DNA-Computer" title="DNA-Computer">DNA-Computers</a> vor, im Jahr darauf <a href="Be_Incorporated" title="Be Incorporated">Be Incorporated</a> die <a href="BeBox" title="BeBox">BeBox</a>. 1999 baute Intel den <a href="Supercomputer" title="Supercomputer">Supercomputer</a> <a href="ASCI_Red" title="ASCI Red">ASCI Red</a> mit 9.472 Prozessoren und <a href="AMD" title="AMD">AMD</a> <a href="Geschichte_AMDs#7._Generation" title="Geschichte AMDs">stellte</a> mit dem <a href="AMD_Athlon" title="AMD Athlon">Athlon</a> den Nachfolger der <a href="AMD_K6" title="AMD K6">K6</a>-Prozessorfamilie vor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_im_21._Jahrhundert">Entwicklung im 21. Jahrhundert</h3></div>
<p>Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind Computer sowohl in beruflichen wie privaten Bereichen allgegenwärtig und allgemein akzeptiert. Während die Leistungsfähigkeit in klassischen Anwendungsbereichen weiter gesteigert wird, werden digitale Rechner unter anderem in die <a href="Telekommunikation" title="Telekommunikation">Telekommunikation</a> und <a href="Bildbearbeitung" title="Bildbearbeitung">Bildbearbeitung</a> integriert. 2001 baute IBM den Supercomputer ASCI White, und 2002 ging der <a href="NEC_Corporation" title="NEC Corporation">NEC</a> <a href="Earth_Simulator" title="Earth Simulator">Earth Simulator</a> in Betrieb. 2003 lieferte Apple den PowerMac <a href="PowerPC_G5" class="mw-redirect" title="PowerPC G5">G5</a> aus, den ersten Computer mit 64-Bit-Prozessoren für den Massenmarkt. AMD zog mit dem <a href="Opteron" class="mw-redirect" title="Opteron">Opteron</a> und dem <a href="Athlon_64" class="mw-redirect" title="Athlon 64">Athlon 64</a> nach.
</p><p>2005 produzierten AMD und Intel erste <a href="Dual-Core" class="mw-redirect" title="Dual-Core">Dual-Core</a>-Prozessoren, 2006 doppelte Intel mit den ersten <a href="Core_2" class="mw-redirect" title="Core 2">Core-2</a>-Quad-Prozessoren nach – AMD konnte erst 2007 erste <a href="AMD_Opteron_(K10)" title="AMD Opteron (K10)">Vierkernprozessoren</a> vorstellen. Bis zum Jahr 2010 stellten mehrere Firmen auch Sechs- und Achtkernprozessoren vor. Entwicklungen wie <a href="Mehrkernprozessor" title="Mehrkernprozessor">Mehrkernprozessoren</a>, <a href="GPGPU" class="mw-redirect" title="GPGPU">Berechnung auf Grafikprozessoren (GPGPU)</a> sowie der breite Einsatz von <a href="Tablet-Computer" class="mw-redirect" title="Tablet-Computer">Tablet-Computern</a> dominieren in den letzten Jahren (Stand 2012) das Geschehen.
</p><p>Seit den 1980er Jahren stiegen die Taktfrequenzen von anfangs wenigen MHz bis zuletzt (Stand 2015) etwa 4 GHz. In den letzten Jahren konnte der Takt nur noch wenig gesteigert werden, stattdessen wurden Steigerungen der Rechenleistung eher durch mehr Prozessorkerne und vergrößerte Busbreiten erzielt. Auch wenn durch Übertaktung einzelne Prozessoren auf über 8 GHz betrieben werden konnten, sind diese Taktraten auch 2015 noch nicht in Serienprozessoren verfügbar. Außerdem werden zunehmend auch die in Computern verbauten Grafikprozessoren zur Erhöhung der Rechenleistung für spezielle Aufgaben genutzt (z. B. per <a href="OpenCL" title="OpenCL">OpenCL</a>, siehe auch <a href="Streamprozessor" title="Streamprozessor">Streamprozessor</a> und <a href="GPGPU" class="mw-redirect" title="GPGPU">GPGPU</a>).
</p><p>Seit ca. 2005 spielen auch Umweltaspekte (wie z. B. Stromsparfunktionen von Prozessor und Chipsatz, verringerter <a href="RoHS" class="mw-redirect" title="RoHS">Einsatz schädlicher Stoffe</a>) – bei der Produktion, Beschaffung und Nutzung von Computern zunehmend eine Rolle (siehe auch <a href="Green_IT" title="Green IT">Green IT</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="2020">2020</h3></div>
<p>Ende September 2020 wurde Europas letztes Computerwerk, <a href="Fujitsu_Technology_Solutions" title="Fujitsu Technology Solutions">Fujitsu</a> in Augsburg, geschlossen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mechanical_calculators?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Geschichte des Computers</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a href="Liste_historischer_Rechenanlagen_in_Europa" title="Liste historischer Rechenanlagen in Europa">Liste historischer Rechenanlagen in Europa</a></li>
<li><a href="Liste_von_Computermuseen" title="Liste von Computermuseen">Liste von Computermuseen</a></li>
<li><a href="Technikgeschichte" title="Technikgeschichte">Technikgeschichte</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Edmund Callis Berkeley: <cite style="font-style:italic">Giant Brains or Machines That Think</cite>. 7. Auflage. John Wiley & Sons 1949, New York 1963 (die erste populäre Darstellung der EDV, trotz des für moderne Ohren seltsam klingenden Titels sehr seriös und fundiert – relativ einfach antiquarisch und in fast allen Bibliotheken zu finden).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.au=Edmund+Callis+Berkeley&rft.btitle=Giant+Brains+or+Machines+That+Think&rft.date=1963&rft.edition=7.&rft.genre=book&rft.place=New+York&rft.pub=John+Wiley+%26+Sons+1949" style="display:none"> </span></li>
<li>Bertram Vivian Bowden (Hrsg.): <i>Faster Than Thought</i>. Pitman, New York 1953 (Nachdruck 1963, ISBN 0-273-31580-3) – eine frühe populäre Darstellung der EDV, gibt den Stand seiner Zeit verständlich und ausführlich wieder; nur mehr antiquarisch und in Bibliotheken zu finden</li>
<li>Herbert Bruderer: <i>Meilensteine der Rechentechnik</i>. Band 1: <i>Mechanische Rechenmaschinen, Rechenschieber, historische Automaten und wissenschaftliche Instrumente</i>, 2., stark erweiterte Auflage, Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2018, ISBN 978-3-11-051827-6</li>
<li>Michael Friedewald: <cite style="font-style:italic">Der Computer als Werkzeug und Medium. Die geistigen und technischen Wurzeln des Personalcomputers</cite>. GNT-Verlag, 2000, ISBN 3-928186-47-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.au=Michael+Friedewald&rft.btitle=Der+Computer+als+Werkzeug+und+Medium.+Die+geistigen+und+technischen+Wurzeln+des+Personalcomputers&rft.date=2000&rft.genre=book&rft.isbn=3928186477&rft.pub=GNT-Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li>Thomas Haigh: <i>Jenseits der Genies. Geschichten aus der IT-Arbeit</i>, mandelbaum, Wien 2025</li>
<li>Thomas Haigh, Mark Priestley, Crispin Rope: <i>ENIAC in Action: Making and Remaking the Modern Computer</i>, MIT Press, Cambridge, Mass. 2016<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Thomas Haigh, Paul E. Ceruzzi: <i>A New History of Modern Computing</i> (History of Computing), MIT Press, Cambridge, Massachusetts ; London, England 2021, 544 S. [aktualisierte Ausgabe des Standardwerks]</li>
<li>Simon Head: <cite style="font-style:italic">The New Ruthless Economy. Work and Power in the Digital Age</cite>. Oxford UP 2005, ISBN 0-19-517983-8 (der Einsatz des Computers in der Tradition des <a href="Taylorismus" title="Taylorismus">Taylorismus</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.au=Simon+Head&rft.btitle=The+New+Ruthless+Economy.+Work+and+Power+in+the+Digital+Age&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=0195179838&rft.place=Oxford+UP" style="display:none"> </span></li>
<li>Ute Hoffmann: <i>Computerfrauen. Welchen Anteil hatten Frauen an der Computergeschichte und -arbeit?</i> München 1987, ISBN 3-924346-30-5</li>
<li><i>Loading History. Computergeschichte(n) aus der Schweiz</i>. Museum für Kommunikation, Bern 2001, ISBN 3-0340-0540-7, Ausstellungskatalog zu einer Sonderausstellung mit Schweizer Schwerpunkt, aber für sich alleine lesbar</li>
<li>Michael Homberg: <i>Digitale Unabhängigkeit: Indiens Weg ins Computerzeitalter – Eine internationale Geschichte (Geschichte der Gegenwart)</i>, Wallstein, Göttingen 2022</li>
<li>Anthony Hyman: <i>Charles Babbage. Pioneer of the Computer.</i> Oxford University Press, Oxford 1984.</li>
<li><i>HNF Heinz Nixdorf Forum Museumsführer</i>. Paderborn 2000, ISBN 3-9805757-2-1 – Museumsführer des nach eigener Darstellung weltgrößten Computermuseums</li>
<li>Jens Müller: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Computer. A History from the 17th Century to Today</cite>. Hrsg.: Julius Wiedemann. <a href="Taschen_Verlag" class="mw-redirect" title="Taschen Verlag">Taschen Verlag</a>, 2023, ISBN 978-3-8365-7334-4 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.au=Jens+M%C3%BCller&rft.btitle=The+Computer.+A+History+from+the+17th+Century+to+Today&rft.date=2023&rft.genre=book&rft.isbn=9783836573344&rft.pub=Taschen+Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li>André Reifenrath: <i>Geschichte der Simulation.</i> Dissertation Humboldt-Universität Berlin 2000. Geschichte des Computers von den Anfängen bis zur Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung des Themas der Visualisierung und Simulation durch den Computer.</li>
<li>Claude E. Shannon: <cite style="font-style:italic">A Symbolic Analysis of Relay and Switching Circuits</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Transactions of the American Institute of Electrical Engineers</cite>. Vol. 57, 1938, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>713–723</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.atitle=A+Symbolic+Analysis+of+Relay+and+Switching+Circuits&rft.au=Claude+E.+Shannon&rft.btitle=Transactions+of+the+American+Institute+of+Electrical+Engineers&rft.date=1938&rft.genre=book&rft.pages=713-723&rft.volume=Vol.+57" style="display:none"> </span></li>
<li>Karl Weinhart: <i>Informatik und Automatik. Führer durch die Ausstellungen</i>. Deutsches Museum, München 1990, ISBN 3-924183-14-7 – Katalog zu den permanenten Ausstellungen des <a href="Deutsches_Museum" title="Deutsches Museum">Deutschen Museums</a> zum Thema; vor allem als ergänzende Literatur zum Ausstellungsbesuch empfohlen</li>
<li>H. R. Wieland: <i>Computergeschichte(n) – nicht nur für Geeks: Von Antikythera zur Cloud</i>. Galileo Computing, 2010, ISBN 978-3-8362-1527-5</li>
<li>Jürgen Wolf: <cite style="font-style:italic">Computergeschichte(n): Nicht nur für Nerds. Eine Zeitreise durch die IT-Geschichte.</cite> Rheinwerk Computing, Bonn 2020, ISBN 978-3-8362-7777-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.au=J%C3%BCrgen+Wolf&rft.btitle=Computergeschichte%28n%29%3A+Nicht+nur+f%C3%BCr+Nerds.+Eine+Zeitreise+durch+die+IT-Geschichte.&rft.date=2020&rft.genre=book&rft.isbn=9783836277778&rft.place=Bonn&rft.pub=Rheinwerk+Computing" style="display:none"> </span></li>
<li>Christian Wurster: <cite style="font-style:italic">Computers. Eine illustrierte Geschichte</cite>. Taschen, 2002, ISBN 3-8228-5729-7 (eine vom Text her leider nicht sehr exakte Geschichte der EDV mit einzelnen Fehlern, die aber durch die Gastbeiträge einzelner Persönlichkeiten der Computergeschichte und durch die zahlreichen Fotos ihren Wert hat).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.au=Christian+Wurster&rft.btitle=Computers.+Eine+illustrierte+Geschichte&rft.date=2002&rft.genre=book&rft.isbn=3822857297&rft.pub=Taschen" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">UCL: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ucl.ac.uk/news/2021/mar/experts-recreate-mechanical-cosmos-worlds-first-computer"><i>Experts recreate a mechanical Cosmos for the world’s first computer.</i></a> 12. März 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18. März 2021</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Experts+recreate+a+mechanical+Cosmos+for+the+world%E2%80%99s+first+computer&rft.description=Experts+recreate+a+mechanical+Cosmos+for+the+world%E2%80%99s+first+computer&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.ucl.ac.uk%2Fnews%2F2021%2Fmar%2Fexperts-recreate-mechanical-cosmos-worlds-first-computer&rft.creator=UCL&rft.date=2021-03-12&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/swr2/wissen/broadcastcontrib-swr-16950.html"><i>Konrad Zuse: Die Erfindung des Computers.</i></a> In: <i>swr.de.</i> 17. Mai 1984,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 25. August 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Konrad+Zuse%3A+Die+Erfindung+des+Computers&rft.description=Konrad+Zuse%3A+Die+Erfindung+des+Computers&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.swr.de%2Fswr2%2Fwissen%2Fbroadcastcontrib-swr-16950.html&rft.date=1984-05-17"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Klaus Schmeh: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Als-deutscher-Code-Knacker-im-Zweiten-Weltkrieg-3436447.html"><i>Als deutscher Code-Knacker im Zweiten Weltkrieg.</i></a> In: <i>heise.de.</i> 24. September 2004,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 25. August 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Als+deutscher+Code-Knacker+im+Zweiten+Weltkrieg&rft.description=Als+deutscher+Code-Knacker+im+Zweiten+Weltkrieg&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.heise.de%2Ftp%2Ffeatures%2FAls-deutscher-Code-Knacker-im-Zweiten-Weltkrieg-3436447.html&rft.creator=Klaus+Schmeh&rft.date=2004-09-24"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilfried de Beauclair: <cite style="font-style:italic">Rechnen mit Maschinen</cite>. Eine Bildgeschichte der Rechentechnik. 2. Auflage. Springer, Berlin Heidelberg New York 2005, ISBN 3-540-24179-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>111–113</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Geschichte+des+Computers&rft.au=Wilfried+de+Beauclair&rft.btitle=Rechnen+mit+Maschinen&rft.date=2005&rft.edition=2.&rft.genre=book&rft.isbn=3540241795&rft.pages=111-113&rft.place=Berlin+Heidelberg+New+York&rft.pub=Springer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Betschon: <i>Der Zauber des Anfangs. Schweizer Computerpioniere.</i> In: <a href="Franz_Betschon" class="mw-redirect" title="Franz Betschon">Franz Betschon</a>, Stefan Betschon, Jürg Lindecker, Willy Schlachter (Hrsg.): <i>Ingenieure bauen die Schweiz. Technikgeschichte aus erster Hand.</i> Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013, ISBN 978-3-03823-791-4, S. 376–399.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">René Meyer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/hintergrund/Computer-in-der-DDR-4559007.html"><i>Computer in der DDR.</i></a> Robotron statt Commodore, VEB Röhrenwerk Mühlhausen statt IBM: Die Computertechnik in der DDR war ganz anders als im Westen – vor allem viel abenteuerlicher. In: <i>www.heise.de.</i> <a href="Heise.de" class="mw-redirect" title="Heise.de">Heise.de</a>, 12. Januar 2023,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 12. Januar 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Computer+in+der+DDR&rft.description=Computer+in+der+DDR&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.heise.de%2Fhintergrund%2FComputer-in-der-DDR-4559007.html&rft.creator=Ren%C3%A9+Meyer&rft.publisher=%5B%5BHeise.de%5D%5D&rft.date=2023-01-12"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Andreas Göbel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/geschichte/erster-ddr-computer-oprema-a-951147.html"><i>Spiegel Geschichte: Mit diesem Monstrum konnte man rechnen.</i></a> 14. Juni 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen im Jahr 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Spiegel+Geschichte%3A+Mit+diesem+Monstrum+konnte+man+rechnen&rft.description=Spiegel+Geschichte%3A+Mit+diesem+Monstrum+konnte+man+rechnen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fgeschichte%2Ferster-ddr-computer-oprema-a-951147.html&rft.creator=Andreas+G%C3%B6bel&rft.date=2013-06-14"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Neues_Deutschland" class="mw-redirect" title="Neues Deutschland">Neues Deutschland</a>, 6. Mai 1956</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Erich Sobeslavsky, Nikolaus Joachim Lehmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hait.tu-dresden.de/dok/bst/Heft_08_Sobeslavsky.pdf"><i>Rechentechnik und Datenverarbeitung in der DDR - 1946 bis 1968.</i></a> (PDF) Hannah-Arendt-Institut TU Dresden, 1996,<span class="Abrufdatum"> abgerufen im Jahr 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Rechentechnik+und+Datenverarbeitung+in+der+DDR+-+1946+bis+1968&rft.description=Rechentechnik+und+Datenverarbeitung+in+der+DDR+-+1946+bis+1968&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.hait.tu-dresden.de%2Fdok%2Fbst%2FHeft_08_Sobeslavsky.pdf&rft.creator=Erich+Sobeslavsky%2C+Nikolaus+Joachim+Lehmann&rft.publisher=Hannah-Arendt-Institut+TU+Dresden&rft.date=1996"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">siehe K. Dette: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-83857-6_56"><i>Olivetti Personal Computer fur Lehre und Forschung.</i></a> Springer, 1989; Brennan, AnnMarie: <i>Olivetti: A work of art in the age of immaterial labour.</i> In: <i>Journal of Design History</i> 28.3 (2015): 235–253; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kuno.de/steinburg/pc.htm"><i>Tischcomputer.</i></a> In: <i>kuno.de</i></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Wobbe Vegter: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://wvegter.hivemind.net/abacus/CyberHeroes/Olivetti.htm"><i>Cyber Heroes of the past: Camillo Olivetti.</i></a> 11. März 2009,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6. April 2017</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Cyber+Heroes+of+the+past%3A+Camillo+Olivetti&rft.description=Cyber+Heroes+of+the+past%3A+Camillo+Olivetti&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwvegter.hivemind.net%2Fabacus%2FCyberHeroes%2FOlivetti.htm&rft.creator=Wobbe+Vegter&rft.date=2009-03-11&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.usinflationcalculator.com/">US Inflation Calculator</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Levy-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Levy_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Steven Levy: <i>Hackers: Heroes of the Computer Revolution</i>. Doubleday 1984, ISBN 0-385-19195-2</span>
</li>
<li id="cite_note-Gröndahl-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Gröndahl_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Boris Gröndahl: <i>Hacker</i>. Rotbuch 3000, ISBN 3-434-53506-3</span>
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<li id="cite_note-iWoz-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-iWoz_15-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Steve_Wozniak" title="Steve Wozniak">Steve Wozniak</a>: <i>iWoz: Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitgründete.</i> Deutscher Taschenbuchverlag, Oktober 2008, ISBN 978-3-423-34507-1</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/der-traum-vom-einfachen-computer/768576.html"><i>Der Traum vom einfachen Computer.</i></a> In: <i><a href="Der_Tagesspiegel" class="mw-redirect" title="Der Tagesspiegel">Der Tagesspiegel</a></i></span>
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<li id="cite_note-spiegel_Patalog-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-spiegel_Patalog_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Frank Patalong: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/30-jahre-ibm-pc-siegeszug-der-wenigkoenner-a-779282.html"><i>30 Jahre IBM-PC: Siegeszug der Wenigkönner.</i></a> In: <i>spiegel.de.</i> 12. August 2011,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21. August 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=30+Jahre+IBM-PC%3A+Siegeszug+der+Wenigk%C3%B6nner&rft.description=30+Jahre+IBM-PC%3A+Siegeszug+der+Wenigk%C3%B6nner&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fnetzwelt%2Fgadgets%2F30-jahre-ibm-pc-siegeszug-der-wenigkoenner-a-779282.html&rft.creator=Frank+Patalong&rft.date=2011-08-12"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.derstandard.de/story/2000090125030/europas-letztes-computerwerk-schliesst-fujitsu-macht-augsburg-dicht"><i>Europas letztes Computerwerk schließt – Fujitsu macht Augsburg dicht.</i></a> In: <i><a href="Der_Standard" title="Der Standard">derstandard.de</a>.</i> 26. Oktober 2018,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2. Februar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeschichte+des+Computers&rft.title=Europas+letztes+Computerwerk+schlie%C3%9Ft+%E2%80%93+Fujitsu+macht+Augsburg+dicht&rft.description=Europas+letztes+Computerwerk+schlie%C3%9Ft+%E2%80%93+Fujitsu+macht+Augsburg+dicht&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.derstandard.de%2Fstory%2F2000090125030%2Feuropas-letztes-computerwerk-schliesst-fujitsu-macht-augsburg-dicht&rft.date=2018-10-26"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">prozessurale Perspektive, auch methodisch wegweisende Studie, vgl. die Rezension in „Berichte zur Wissenschaftsgeschichte“ 40(2017), S. 98–100</span>
</li>
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